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Snippet: Update-Script „upchk“

Zugegeben, das kleine Update-Script entsprang einer Menge Langeweile und einer verschleppten Magen-Darm-Verstimmung.

Ist aber ganz witzig, denke ich.

sudo nano /usr/local/bin/upchk

Das Script:

#!/bin/bash
TEMPFILE=`tempfile`
LASTUPDATE=`date -r /var/lib/apt/lists/`
echo "Package Installed Upgrade Branch Architecture -" > $TEMPFILE
CUP=`apt-get dist-upgrade -qq -y -s | grep '^Inst '| cut -d' ' -f2- | sed 's/[^a-zA-Z0-9+:~/.-]/ /g' >> $TEMPFILE`
NUP=`cat $TEMPFILE | wc -l`
if [[ "$NUP" -lt 2 ]] ; then
  echo -e "\e[00;32mNo upgrades available.\e[00m"
else
  echo -e "\e[00;31m`expr $NUP - 1` packages upgradeable.\e[00m"
  echo ""
  column -t -s ' ' $TEMPFILE
fi
echo -e "\n\e[00;93mLast update of package lists: \n$LASTUPDATE\e[00m"
rm $TEMPFILE

Usage: upchk
Vorab als ausführbar markieren: chmod +x /usr/local/bin/upchk

Das Ergebnis mit Updates…
upchk_w
…sowie ohne Updates:
upchk_wo

Quick Tip: Fensteranimationen in Unity deaktivieren

Compiz

Einige Compiz Attribute lassen sich mit Hilfe von dconf variieren.

So etwa alle Fensteranimationen:

dconf write /org/compiz/profiles/unity/plugins/animation/close-effects  "['animation:None']"
dconf write /org/compiz/profiles/unity/plugins/animation/open-effects  "['animation:None']"
dconf write /org/compiz/profiles/unity/plugins/animation/minimize-effects  "['animation:None']"
dconf write /org/compiz/profiles/unity/plugins/animation/unminimize-effects  "['animation:None']"
dconf write /org/compiz/profiles/unity/plugins/animation/focus-effects  "['animation:None']"
Gut zu wissen: dconf speichert lediglich geänderte Compiz Attribute. Es darf nicht als der zentrale Speicherort der Einstellungen betrachtet werden. Hierzu dient der CompizConfig Einstellungs-Manager (CCSM)

Ein Zurücksetzen aller Änderungen ist möglich:

gsettings reset-recursively org.compiz

Thunar und Nautilus: Dateien und Ordner verstecken

Xfce

Bekanntermaßen werden versteckte Dateien und Ordner durch einen vorangehenden Punkt definiert.

Ebenso ist es jedoch möglich, durch einen Eintrag in eine Datei im aktuellen Verzeichnis festzulegen, welche sonstigen Elemente versteckt werden. Oder aber die Anzeige von Elementen mit NTFS „hidden“-Flag wird schon bei der Einbindung unterdrückt.

Zwei Möglichkeiten, um beispielsweise die unschönen Ordner „System Volume Information“ oder „$RECYCLE.BIN“ einer NTFS-Einbindung auszublenden.

Option #1 – .hidden

Im Verzeichnis, welches die zu versteckenden Elemente enthält, wird eine Datei „.hidden“ angelegt. Dies passiert mit einem beliebigen Editor, zum Beispiel „nano“:

nano /media/ntfs/.hidden

Beide auszublendenden Ordner werden untereinander eingetragen und die Datei gespeichert:

System Volume Information
$RECYCLE.BIN

Anschließend empfehle ich Thunar zu schließen und erneut zu starten, da durch „F5“ der Erfolg nicht immer sofort sichtbar wird.
Der Vorteil dieser Methode liegt vor allem darin, mit Strg+H die Sichtbarkeit gewohnt umzuschalten.

Thunar, .hidden
Thunar, .hidden

Option #2 – NTFS Option

Die zweite Option ist etwas radikaler. Hier wird einige Ebenen vorab, die Anzeige versteckter Elemente im NTFS Berechtigungssystem unterbunden. Dieser Schritt bietet sich an, wenn das entsprechende Gerät via „fstab“ eingebunden wird. Kleiner Tipp: Die Standard-Optionen zur Einbindung lassen sich je nach Distribution unterschiedlich ebenfalls anpassen.
Etwaige Zeile in der Datei „/etc/fstab“, wird um die Option „hide_hid_files“ erweitert.

So wird…

UUID=30089794089757A4   /media/1tb      ntfs-3g    rw,uid=1000,gid=1000  0       0

…folgendermaßen erweitert:

UUID=30089794089757A4   /media/1tb      ntfs-3g    hide_hid_files,rw,uid=1000,gid=1000  0       0

gDevilspie: no attribute ‚xdg_config_home‘

File Patch

gDevilspie ist der grafische Aufsatz zu Devilspie, über die Notwendigkeit lässt sich streiten, so verrichtet der Dienst auch ohne GUI seine Arbeit. Schön wäre es aber trotzdem, würde die Anwendung starten:
   

Traceback (most recent call last):
[...]
AttributeError: 'module' object has no attribute 'xdg_config_home'

Im Launchpad wurde ein Patch zur Verfügung gestellt, der den Fehler behebt.

Um den Patch anzuwenden, gehe ich wie folgt vor:

wget https://launchpadlibrarian.net/140324243/xdg_basedirectory.patch
sudo patch /usr/bin/gdevilspie xdg_basedirectory.patch

Anschließend startet die Anwendung:

gDevilspie

„TeamViewer läuft noch“: Benachrichtigung deaktivieren

TeamViewer

Ein Snippet. Mehr ist auch nicht notwendig, um die äußerst nervige Taskbar-Benachrichtitung „TeamViewer läuft noch“ dauerhaft auszublenden.
„Klicken Sie hier, wenn dieser Hinweis nicht noch einmal angezeigt werden soll.“ – Kann auch zweimal geklickt werden, einen Effekt hat es via Wine leider nicht.

TeamViewer Notification
TeamViewer Notification

In Windows erstellt TeamViewer den Registrierungseintrag „ShowTaskbarInfoOnMinimize“ und schaltet ihn entsprechend ein oder aus.
Diesen Eintrag kann der Benutzer auch in Linux erzwingen, nur eben manuell. Gesetzt wird er auf „0“.

TeamViewer sollte einmal gestartet worden sein, damit diese Änderung angenommen wird.
Erster Befehl beendet eine laufende TeamViewer-Instanz („teamviewerd“ darf bestehen bleiben):

kill -9 `pidof "c:\TeamViewer\TeamViewer.exe"`
echo "[int32] ShowTaskbarInfoOnMinimize = 0" >> ~/.config/teamviewer9/config/client.conf

Der Client zeigt zukünftig keine Benachrichtigung dieser Art mehr an.