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Script: FFmpeg Snapshot Installer für Ubuntu

FFmpeg

Da ich wieder häufiger mit FFmpeg arbeiten muss und viel zu viel mit den verschiedenen Ubuntu-Derivaten experimentiere, habe ich mir einen „FFmpeg Snapshot Installer“ zum installieren, upgraden und deinstallieren von FFmpeg geschrieben.
 
 
Changelog

  • 16. Mär – ~/bin zu PATH hinzufügen

FFmpeg Snapshot Installer – Vorwort

FFmpeg Script
FFmpeg Script
Das Script überprüft das Betriebssystem auf das Vorkommen des Wortes „Ubuntu“ (~ Kubuntu, Xubuntu, …). Linux Mint und sonstige Derivate werden noch nicht unterstützt.

Installiert wird nur für den lokalen Benutzer. Die Binaries befinden sich nach der Installation im Verzeichnis „~/bin“.

FFmpeg Binaries
FFmpeg Binaries
Die Links („TARGETS“ Array) sind austauschbar, falls es für die Abhängigkeiten Updates geben- oder sich die URL ändern sollte. Zusätzlich wird der Link-Status geprüft: Ist eine Datei nicht mehr vorhanden, so bricht das Script noch vor der Ausführung ab.

Folgende Anwendungen werden vorab kompiliert:

  • Yasm 1.2.0, falls Ubuntu < v13.04, ansonsten via "apt-get"
  • x264 Snapshot
  • FDK-AAC Snaptshot
  • Opus 1.1
  • libvpx 1.3.0

Konfiguration FFmpegs:

Die Parameter sind vorwiegend aus dem Ubuntu Compilation Guide übernommen.

Das Script + Benutzung

 

Usage: sudo ./ffmpeg_installer.sh install|upgrade|uninstall
Vorab als ausführbar markieren: chmod +x ffmpeg_installer.sh

Drag & Drop Konvertierung mit Batch unter Windows mit FFmpeg

Ausnahmsweise mal ein Windows-Snippet, geschuldet dem iPad, welches mich seit iOS 7 quasi dazu zwingt.
Benötigt wird lediglich ein „static build“ von FFmpeg, welches HIER herunterzuladen ist.

Im .7z Archiv unter „ffmpeg-xy/bin“ befindet sich die Datei „ffmpeg.exe“, welche entweder im selben Verzeichnis wie die spätere Batch-Datei- oder – einfacher – nach „C:\Windows\System32“ kopiert werden darf. Da sich letzterer Pfad in der PATH Variable befindet, ist von jedem Ort aus der Aufruf von „ffmpeg“ möglich.

Die eigentlich Batch-Datei. Abzuspeichern beispielsweise als „convert.bat“:

Durch das Ablegen von Dateien auf die Batch-Datei, werden diese konvertiert. Das Quell-Material bleibt erhalten und wird nicht gelöscht. Der neuen Datei wird ein „.mp4“ angehangen.

Die Zeile, in der die Konvertierung statt findet, kann angepasst werden. Im obigen Fall würde ein Video in eine MP4 Datei mit AAC Audio- und x264 Video-Spur konvertiert werden. Die Qualität des Videos entspricht mit 1100k etwa der, die man von den „Urlaubsfilmen“ der Größe 700MB aus dem Internet gewohnt ist. Ein Schelm, der böses dabei denkt. ;)
192k AAC-Audio sind meines Erachtens nach ausreichend. Auf einem mobilen Gerät wird vermutich niemand höhere Bitraten heraus hören.

Für HD-Material würde ich wahrscheinlich auf 2500-3000k hoch gehen, das ist allerdings sehr subjektiv.